Hier haben wir Informationen zum Inselsanddorn für Sie zusammengestellt. Sie haben sicher schon bemerkt, dass nicht viele Pflanzensorten dem rauhen und windigen Nordseeklima standhalten. Aber dem Sanddorn- Strauch (hippophae rhamnoides), der zu den Ölweidengewächsen gehört, gefällt der nährstoffarme Inselboden und wird bis zu 6 m hoch. Sanddorn ist zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Sträucher. Die Blüten bilden sich vor dem Laubaustrieb in März bis Mai. Die Pollenverbreitung erfolgt durch den Wind (und davon haben wir auf der Insel ja reichlich). Die Beeren werden im späten Herbst in mühevoller Handarbeit geerntet und mit hohem Arbeitsaufwand zum beliebten Inselsanddornsaft verarbeitet. Der Fruchtsaft schmeckt erfrischend sauer. Neben dem leckeren Geschmack ist die leuchtend orange Frucht aber auch sehr gesund: Der sehr Vitamin C Gehalt stärkt das Immunsystem (und macht die Rückfahrt von der Meierei auch bei Kälte, Regen oder starken Wind wieder leichter) Das Pro-Vitamin A stärkt die Sehkraft Das Pro-Vitamin E schützt Zellen und Gefäßwände Das Pro-Vitamin K fördert den Stoffwechselprozess Damit ist Sanddornsaft eine schmackhafte und gesunde Ergänzung, die wir Ihnen zu Dickmilch, als heißen Saft oder Sanddorngrog anbieten. Seit einiger Zeit bieten wir auch unseren fein-herben Sanddornlikör an. Hergestellt aus unserem Inselsanddorn, ist er einmalig und nur auf der Meierei erhältlich.
Das besondere Mitbringsel
Sie können unseren Sanddornlikör auch in zwei Flaschengrößen käuflich erwerben. Sprechen Sie uns darauf gern an!
Sanddornprodukte       von der Meierei
Die Ernte fällt jedes Jahr anders aus Der Meierei ist es gestattet, im Naturschutzgebiet sorgsam und naturgerecht zu ernten. Es werden keine Pflanzen zerstört und nie ein Strauch komplett abgeerntet, damit der Tierwelt ebenfalls genug zum Fressen übrig bleibt. Das Wetter übers Jahr bestimmt, wieviel Früchte die Sträucher entwickeln. Ein besonders gefräßiger Schädling ist der Goldafter, der durch Massenverbreitung sehr großen Schaden am Sanddorn anrichtet. Am Ostende werden Sie viele abgetorbene Sträucher sehen.
© Dagmar Falke - Meierei Ostende Langeoog - 2017